Die Faulheit am Morgen
Da war heute so ein seltsamer Brief in meinem Postkasten. Einfach ohne Inhalt, einfach gar nichts konnte ich da verstehen. Und vom Absender habe ich auch noch nie was gehört oder gesehen. Ausserdem ist mir endlich eingefallen, welches Gericht ich gestern zum Mittagessen hatte. Palatschinken, oder wie unsere deutschen Nachbarn sagen: Pfannkuchen. Die haben jetzt auch eine tragfähige Regierung. Eine grosse Koalition. Das ist schon was grosses, erhebendes. Das hat was. Nicht nur die Bezeichnung alleine. Nein, damit kann man schon eine ordentliche Regierungsarbeit leisten. Gestern hatte ich nämlich ein Telefongespräch mit einem Deutschen. Das Gespräch war eher langweilig, aber zumindest konnte ich mich über einiger seiner Meinungsaussagen amüsieren. Trotzdem war der Unterhaltungswert dieses Telefonats eher mässig. Ich werde wahrscheinlich nie eine gute Zuhöherin sein. Es macht mich aber auch nicht traurig. Jeder hat eben so eine Stärken und Schwächen. Gott hat sich schon was dabei gedacht als er mir meine Fähigkeiten gegeben bzw. nicht gegeben hat. Mein Herz berührt das wenig. Den ganzen Morgen habe ich jetzt schon versucht mir einen Kaffee zu machen. Die Faulheit hindert mich daran. Die Trägheit macht vieles leichter, aber einiges schwieriger.
Schwandirischwunda - 11. Okt, 09:39